Server-Lab.de A Sysadmins IT-Blog
  • Sep
    4

    Unter Windows Vista bin ich bereits schon einmal auf dieses Problem gestoßen. Folgende Situation: Wir betreiben hier ein Domänennetz mit Windows7 Enterprise als Clientbetriebssystem und roaming Profiles. Eine Userin beklagte sich, dass alle Einstellungen welche sie an Windows vorgenommen hatte bei der nächsten Anmeldung wieder auf die Default-Einstelltungen zurückgesetzt werden. Die Meldung im Tray, dass sie mit einem temporären Profil angemeldet wurde hatte sie bis dahin geflissentlich ignoriert. Ist ja auch nicht schwer, der Hinweis wird ja nur kurz angezeigt. Für mich ist dies eine günstige Gelegenheit, anstelle eines Berichts, dieses mal eine ordentliche Anleitung zur Lösung dieses Problems zu verfassen.

    Die Ursache des Problems

    Zum troubleshooten einer Applikation hatte einer meiner Kollegen einige Tage zuvor die lokale Kopie des Benutzerprofils manuell gelöscht. Dabei wird aber der Security Identifier (SID) nicht mit aus der Profil Liste in der Registry entfernt. Microsoft weißt auch explizit darauf hin, dass dies nicht der übliche Weg sein sollte um Benutzerprofile zu löschen. Ist der Security Identifier nocht vorhanden, wird Windows immer versuchen das Profil über unter Benutzung des Registry Wertes “ProfileImagePath” welcher auf ein nicht mehr existentes Verzeichnis zeigt zu laden. In der Praxis meldet sich die Nutzerin wieder am Rechner an, die Registry wird weiter verarbeitet und Windows versucht das Benutzerprofil anhand des ProfileImagePath erfolglos zu laden. Daraufhin wird eben von Windows ein temporäres Profil erzeugt, welches bei erfolgter Abmeldung auch wieder verschwindet – mitsamt aller getätigten Einstellungen.

    If the SID is present, Windows will try to load the profile by using the ProfileImagePath that points to a nonexistent path. Therefore, the profile cannot be loaded. Zum Artikel »

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  • Aug
    18

    Ist der eigene Server denn wirklich durchgängig erreichbar? Wer setzt sich denn hin und glotzt permanent auf einen laufenden Dauerping? Ist die eigene Serverlandschaft groß genug, dass sich ein selbst gehostetes Monitoring überhaupt lohnt? Lässt es die IT-Infrastruktur denn überhaupt zu? Als regelmäßiger Leser im Serversupportforum ist mir die Projektvorstellung von serverstate.de zum ersten Mal aufgefallen. Gestern haben sich unsere Wege erneut gekreuzt und ich habe mir erlaubt, dort testweise einen Account anzulegen. Für eine aussagekräftige Qualitätsbeurteilung ist der Zeitraum natürlich noch zu kurz. Aber auf die angebotenen Leistungen möchte ich dennoch schon mal eingehen.

    Überwachung von Online-Diensten

    Es lassen sich dabei Dienste, wie HTTP beziehungsweise HTTPS, POP3, SMTP oder FTP, in unbegrenzter Anzahl überwachen. Dabei erfolgt die Überwachung von mehreren Standorten aus. So lässt sich sicherstellen, dass die eigenen Server von überall auf der Erde erreichbar sind. Details zu den einzelnen Checks lassen sich im Interface zusätzlich zur Statistik anzeigen. Dazu erhält man auch eine grafisch aufbereitete Online Auswertung über Uptime und Zugriffszeiten welche grafisch dargestellt werden. Zum Artikel »

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  • Mrz
    17

    Dieser Artikel richtet sich an all diejenigen, welche leider nicht die Gelegenheit hatten, in diesem Jahr die CeBIT zu besuchen. Wer sich dennoch für Themen wie Virtuelle Maschinen in Windows Azure, dem Backbone für Hosted Desktops oder was denn Office 365 für Systemadministratoren bringt, dem kann nun geholfen werden. Die Demos und Vorträge aus dem TechNet-Kino auf der CeBIT 2011 in Hannover sowie weitere Vorträge und Präsentationen stehen nun auch online als Video in Bild und Ton zur Verfügung.

    An den fünf Messetagen informierten die Experten von MSDN und Technet in vielen Kurzvorträgen über das breite Spektrum an Microsoft-Anwendungen und -Dienste für Entwickler und IT-Profis. Die aktuellen Themen in diesem Jahr waren Cloud Computing, Software Deployment, Webentwicklung, Interoperabilität, Windows7, Windows Phone, Webentwicklung, Visual Studio, Virtualisierung und Windows Server.
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  • Mrz
    2

    Die Experten von Microsoft TechNet und MSDN touren demnächst mal wieder durch sechs deutsche Großstädte um im Rahmen der Microsoft-Roadshow “TechSummit Cloud” Best Practices sowie technische Hintergründe zu den neuesten Cloud Technologien von Microsoft zu vermitteln und um Anwenderfragen zu beantworten. Die Roadshow findet vom 28. März bis zum 8. April statt.

    Die Veranstaltungshighlights

    Bei den ganztägigen Veranstaltungen sind unter anderem Vorträge zur “Migration von Anwendungen in die Cloud” von Dariusz Parys, zur “Entwicklung von SaaS Lösungen auf Basis der Windows Azure Plattform” von Patric Boscolo und zu “Betrieb und Entwicklung mit der Microsoft Cloud” von Holger Sirtl für Entwickler sicherlich ganz interessant und einen Besuch wert. Für die Systemadministratoren unter uns dürften die Vorträge “Windows InTune” von Ralf Schnell, “Office 365 für Administratoren” von Steffen Krause und Daniel Melanchthon oder auch “Private Cloud selber aufbauen” von Frank Koch mehr als nur interessant sein. Ein kurzer Blick in die tagesaktuelle Agenda verrät zudem, welche Themen in der Keynote und Closing Session vermittelt werden.
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  • Jan
    8

    Vor einigen Wochen habe ich bereits kurz über den Recovery-Modus in relation zu VNC und der seriellen konsole geschrieben. Wer möchte, kann das alles nochmal in meinem Artikel Linux: Der Recovery-Modus nachlesen. Aber heute möchte ich noch etwas näher auf die Recovery-Konsole eingehen und ein paar Beispiele aufzeigen, was man damit so alles machen kann.

    Bei den meisten Server-Hostern kann man im Kundenmenü die Recovery-Konsole für seinen Server beziehungsweise vServer aktivieren. Nach Aktivierung bekommt man normalerweise ein weiteres Root-Login für seinen Server und der Server wird neu im Recovery-Modus gebootet. Das ist allerdings nicht bei allen Hostern so. Es kann ebenso der Fall sein, dass man selbst den Reboot initiieren muss. Wenn der Server noch läuft und erreichbar ist, tut man dies am Besten per SSH tun. Für den Fall dass der Server über SSH gar nicht mehr erreichbar ist, gibt es meistens auch die Möglichkeit, einen Reboot-Befehl auch über das Kundeninterface abzusetzen.

    Je nach Hoster bekommt man ein einmalig gültiges Passwort oder ein ständig gültiges Passwort für den Recovery-Modus. Damit ist ein SSH-Login über die Server-IP mit dem Benutzer Root möglich.
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  • Jan
    1

    Nun ist das alte Jahr 2010 vorüber und alle Blicke sind auf das Jahr 2011 gerichtet. Ich wünsche Euch allen ein frohes neues Jahr und hoffe, dass alle weitestgehend unbeschadet den Jahreswechsel geschafft haben.

    Weil nun 2010 vorüber ist, möchte ich hier die Gelegenheit beim Schopfe packen und einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr zu verfassen. Begonnen mit dem ersten Artikel habe ich im März – mein Blog besteht noch kein ganzes Jahr. Seitdem habe ich immerhin 37 nicht immer ganz ernst gemeinte Artikel verfasst – aber sicherlich ist auch der eine oder interessante dabei. Von Anfang an konnte ich mich über stetig steigende Besucherzahlen freuen. Einen neuen Rekord gab es zuletzt im Dezember mit über 1000 unterschiedlichen Besuchern, welche mein Blog mehr als 2000 mal aufgerufen haben. Summasumarum haben im vergangenen Jahr 4830 Menschen mein IT-Blog gefunden und es insgesamt auch 9069 mal besucht. Das nenne ich stattlich und da möchte ich mich bei meinen treuen Lesern gleich mal bedanken.

    Ein besonderer Dank gilt dem User chitypo aus dem Netcup-Kundenforum dem mein Artikel über das Betreiben eines Servers und die damit verbundenen Aufgaben und Risiken so gut gefallen hat, dass dieser Artikel seitdem in seiner Signatur verlinkt ist. Bei so viel entgegengebrachter Anerkennung musste auch nicht um Verzeihung bitten ;-)

    Die fünf beliebtesten Artikel des vergangenen Jahres möchte ich hier auch noch kurz aufführen:
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  • Dez
    25

    Nachdem ich in meinen jüngsten Beiträgen immer wieder auch von der Recovery Konsole geschrieben habe, denke ich, dass es mal an der Zeit ist, etwas näher darauf einzugehen.

    Grundsätzliches:

    Es hat immer wieder den Anschein, dass nicht jedem der Unterschied zwischen Recovery-Modus, serielle Konsole und VNC auch wirklich geläufig ist.

    • Beim Recovery-Modus handelt es sich um ein von extern gebootetes Linux
    • Die serielle Konsole greift lediglich über eine andere Schnittstelle auf das System zu. Ansonsten verhält sie sich wie eine gewöhnliche SSH-Verbindung. Hier gibt es häufig ein großes Missverständnis: In der Regel befindet man sich hier im selben Linux System – es handelt sich nicht um einen Recovery Modus.
    • Bei VNC wird der Monitorausgang sowie der Tastatur/Maus-Eingang des Servers über unterschiedliche Technologien auf den heimischen Computer übertragen. Sehr häufig findet man das System LARA – auch dies ist ebenfalls kein Recovery-System

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  • Dez
    20

    Ich treibe mich ja auch mehr oder minder aktiv in verschiedenen Serverforen herum – schon mal weil ich eigene Server in Betrieb habe. In letzter Zeit sind mir mal wieder häufiger als sonst Menschen aufgefallen, welche in jenen Foren nach Hilfe suchten. Das hat mich dieses mal veranlasst, mal wieder einen Artikel zum Thema zu verfassen. Grob umrissen hab ich´s ja bereits im Artikel Rootserver und Verantwortung.

    Was denn nun tun nach einem erfolgreichen Einbruch? Der Hoster besteht auf eine Neuinstallation und in den Foren wird ebenfalls dazu geraten. Da muss doch was dran sein… Und Argumente zu diesem Thema gibt es wirklich unzählige.

    Worin liegen die Vorteile für eine Serverneuinstallation?

    • Es gibt durchaus eine Menge Serverbesitzer, welche schwierigkeiten im Umgang mit einem Server haben und deren Linux-Kenntnisse deutliche Lücken aufweisen. Meist können sie die Probleme gar nicht in vollem Umfang erfassen.
    • Eine Neuinstallation des Systems auf aktuellem Stand ist ebenfalls eine gute Gelegenheit, die aktuellste Version seiner PHP-Scripte oder CMS zu installieren
    • Nur weil sogenannte Scanner wie rkhunter oder chkrootkit meinen, dass ein System sauber ist, muss das noch lange nicht so sein

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  • Dez
    16

    Manchmal gibt es so Tage an denen die eigene Aufmerksamkeit nicht immer voll gegeben ist, sei es Stress oder Übermüdung whatever. Man sitzt beispielsweise zur Maintenance an einer Linux shell und benötigt plötzlich völlig überraschend das Rootpasswort. Gut wenn es dokumentiert ist – schlecht, wenn der Kollege es paar Wochen vorher geändert hat ohne seine Kollegen zu benachrichtigen. Klar gibt es noch viele weitere mögliche Ursachen für dieses Szenario (vergessen, verlegt etc.) das Resultat ist aber eigentlich immer gleich: Es ist weg und was nun? Nunja, jetzt kommt es eigentlich darauf an, um welche Art Server es sich handelt und welche Optionen zur Verfügung stehen:

    1. Server direkt vor Ort
    2. Ein Server im Rechenzentrum mit Rescue-System
    3. Ein Server im Rechenzentrum ohne Rescue-System beziehungsweise serieller Console

    Im ersten Fall lässt sich das Problem relativ leicht mit einer beliebigen Linux-Live-CD lösen. Einfach einlegen und den Server neu booten von der CD logischerweise. Anschließend die Festplatte z.B. nach /mnt/ mounten und /mnt/etc/shadow editieren. Hier den Zeichensalat zwischen den ersten beiden Doppelpunkten in der Zeile “root” löschen. Anschließend wieder ganz normal von Festplatte booten – da das Rootpasswort mit dieser Prozedur gelöscht wurde, heisst es nun, ein Neues zu setzen.
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  • Dez
    3

    Dieses Jahr gibt es eine Schöne Geschenkaktion von MicrosoftPress welche ich eben erst mit etwas Verspätung entdeckt habe. Jede Adventswoche wird dort ein anderes eBook verschenkt. Noch bis zum 5. Dezember gibt es das über eintausend Seiten starke Buch “Microsoft Windows7 Home Premium” als eBook zum kostenlosen Download. Die gedruckte Fassung kostet normalerweise 19,90 Euro!

    Windows7 ist im Consumer Bereich sehr weit verbreitet – liegt es doch mittlerweile vielen Neugeräten wie Notebooks, Deskop-Pc´s und Netbooks bei. In diesem eBook finden sich viele hilfreiche Tipps und Tricks, welche die Benutzung von Window7 leichter und effizienter von der Hand gehen lassen.
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