Server-Lab.de A Sysadmins IT-Blog
  • Jan
    1

    Nun ist das alte Jahr 2010 vorüber und alle Blicke sind auf das Jahr 2011 gerichtet. Ich wünsche Euch allen ein frohes neues Jahr und hoffe, dass alle weitestgehend unbeschadet den Jahreswechsel geschafft haben.

    Weil nun 2010 vorüber ist, möchte ich hier die Gelegenheit beim Schopfe packen und einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr zu verfassen. Begonnen mit dem ersten Artikel habe ich im März – mein Blog besteht noch kein ganzes Jahr. Seitdem habe ich immerhin 37 nicht immer ganz ernst gemeinte Artikel verfasst – aber sicherlich ist auch der eine oder interessante dabei. Von Anfang an konnte ich mich über stetig steigende Besucherzahlen freuen. Einen neuen Rekord gab es zuletzt im Dezember mit über 1000 unterschiedlichen Besuchern, welche mein Blog mehr als 2000 mal aufgerufen haben. Summasumarum haben im vergangenen Jahr 4830 Menschen mein IT-Blog gefunden und es insgesamt auch 9069 mal besucht. Das nenne ich stattlich und da möchte ich mich bei meinen treuen Lesern gleich mal bedanken.

    Ein besonderer Dank gilt dem User chitypo aus dem Netcup-Kundenforum dem mein Artikel über das Betreiben eines Servers und die damit verbundenen Aufgaben und Risiken so gut gefallen hat, dass dieser Artikel seitdem in seiner Signatur verlinkt ist. Bei so viel entgegengebrachter Anerkennung musste auch nicht um Verzeihung bitten ;-)

    Die fünf beliebtesten Artikel des vergangenen Jahres möchte ich hier auch noch kurz aufführen:
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  • Dez
    25

    Nachdem ich in meinen jüngsten Beiträgen immer wieder auch von der Recovery Konsole geschrieben habe, denke ich, dass es mal an der Zeit ist, etwas näher darauf einzugehen.

    Grundsätzliches:

    Es hat immer wieder den Anschein, dass nicht jedem der Unterschied zwischen Recovery-Modus, serielle Konsole und VNC auch wirklich geläufig ist.

    • Beim Recovery-Modus handelt es sich um ein von extern gebootetes Linux
    • Die serielle Konsole greift lediglich über eine andere Schnittstelle auf das System zu. Ansonsten verhält sie sich wie eine gewöhnliche SSH-Verbindung. Hier gibt es häufig ein großes Missverständnis: In der Regel befindet man sich hier im selben Linux System – es handelt sich nicht um einen Recovery Modus.
    • Bei VNC wird der Monitorausgang sowie der Tastatur/Maus-Eingang des Servers über unterschiedliche Technologien auf den heimischen Computer übertragen. Sehr häufig findet man das System LARA – auch dies ist ebenfalls kein Recovery-System

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  • Dez
    16

    Manchmal gibt es so Tage an denen die eigene Aufmerksamkeit nicht immer voll gegeben ist, sei es Stress oder Übermüdung whatever. Man sitzt beispielsweise zur Maintenance an einer Linux shell und benötigt plötzlich völlig überraschend das Rootpasswort. Gut wenn es dokumentiert ist – schlecht, wenn der Kollege es paar Wochen vorher geändert hat ohne seine Kollegen zu benachrichtigen. Klar gibt es noch viele weitere mögliche Ursachen für dieses Szenario (vergessen, verlegt etc.) das Resultat ist aber eigentlich immer gleich: Es ist weg und was nun? Nunja, jetzt kommt es eigentlich darauf an, um welche Art Server es sich handelt und welche Optionen zur Verfügung stehen:

    1. Server direkt vor Ort
    2. Ein Server im Rechenzentrum mit Rescue-System
    3. Ein Server im Rechenzentrum ohne Rescue-System beziehungsweise serieller Console

    Im ersten Fall lässt sich das Problem relativ leicht mit einer beliebigen Linux-Live-CD lösen. Einfach einlegen und den Server neu booten von der CD logischerweise. Anschließend die Festplatte z.B. nach /mnt/ mounten und /mnt/etc/shadow editieren. Hier den Zeichensalat zwischen den ersten beiden Doppelpunkten in der Zeile “root” löschen. Anschließend wieder ganz normal von Festplatte booten – da das Rootpasswort mit dieser Prozedur gelöscht wurde, heisst es nun, ein Neues zu setzen.
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  • Okt
    18

    Sehr häufig stelle ich in den einschlägigen Serverforen fest, dass sich viele der Tragweite und was es bedeutet, einen eigenen Server zu betreiben, gar nicht bewusst sind. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um einen Rootserver oder vServer handelt, ob Windows oder Linux spielt auch keine Rolle! Nicht selten besorgen sich erstaunlich viele für kleines Geld mal eben schnell einen vServer entweder als Spielwiese oder um sich danach erst mit dem Betrieb eines Servers auseinandersetzen – zum Lernen wenn man so will. Auf welche Gefahren und Risiken sich solch ein “Möchtegern Admin” hier einlässt, darauf möchte ich in diesem Artikel mal eingehen.

    Die Haftung

    Als Einleitung möchte ich erst mal ein paar Zitate aus den AGB´s der gängigsten Server-Hoster anführen:

    • Ansprüche Dritter durch fehlerhafte Konfigurationen sind vom Kunden zu erfüllen
    • Der Kunde hat für die Sicherheit seines Servers Sorge zu tragen
    • Für unsachgemäße Handhabung des Servers haftet ausschließlich der Kunde
    • Der Kunde stellt den Provider von der Haftung durch eventuell auftretende Sicherheitslücken frei
    • Die Firma ABC übernimmt keine Haftung für Schäden oder Folgeschäden
    • Wir übernehmen keine Haftung für Schäden oder Folgeschäden

    Damit wäre bereits mehr als einmal geklärt, wer letztlich haftet: Der Betreiber des Servers! Stellt sich nun die Frage, wofür?

    1. Für den Versand von Spammails durch einen offenen Mailserver (open Relay)
    2. Wenn der eigene Server für die Verbreitung von Malware und illegalen (kopiergeschützten) Dateien missbraucht wird.
    3. Für jegliche Folgeschäden die aufgrund mangelhafter Absicherung des Servers für Dritte entstehen können.
    4. u.v.m.

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  • Sep
    7

    Mal eben schnell ein Blog, Wiki oder gar einen Onlineshop installieren und ins Netz stellen hätte mir vor einigen Jahren noch so manche schlaflose Nacht beschert in denen ich mich hinter mein Notebook versteckt hätte um stundenlang das Internet zu durchforsten. Dabei dann nach Open Source Anwendungen recherchiert und deren Installationshinweise gelesen. Erfahrung hinsichtlich Installation, Konfiguration und Betrieb von Webservern habe ich durchaus. Aber trotzdem dauert es eine ganze Weile, bis man alles zusammen hat. ASP.NET oder PHP, Datenbank, Dateirechte, Konfiguration und Anpassung des Webservers… es gibt wahrlich schöneres zu tun.

    Lösung:
    Vergangenes Wochenende bin ich über den Microsoft Web Platform Installer 2.0 gestolpert. Einmal installiert, hilft er, den Windows Webserver aktuell zu halten – was IIS, SQL Server Express und das .Net Framework anbelangt. Dazu bietet er die Möglichkeit, zahlreiche Open Source Anwendungen direkt zu installieren. Dabei erkennt das Tool die dazu notwendigen Voraussetzungen (Datenbank, Framework, IIS-Erweiterungen) und stellt gleich die richtigen Fragen die zur Konfiguration der gewünschten Anwendung notwendig sind. Danach läd Web PI das ganze herunter und installiert alles für mich. Das macht die Installation einer Webanwendung auf einem Windows Server zu einer Sache von wenigen Minuten.
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  • Aug
    2

    Hätte ich vor einigen Jahren die Frage “Kann man PHP unter Windows laufen lassen?” in den einschlägigen Foren gestell, hätte sicherlich eher weniger brauchbare Antworten gegeben als heutzutage und die Meisten hätten mir sicherlich davon abgeraten. Damals war jedoch der Einsatz von PHP unter Windows Server eher rudimentärer Natur. Den Einsatz von durchaus sehr guten Webanwendungen wie WordPress, Joomla, Typo3 oder Drupal hätte ich mir sicherlich nicht zumuten wollen.

    Heutzutage sieht das ganze schon wesentlich anders aus. PHP unter Windows Server – funktioniert sehr gut; auch mit größeren Webapplikationen. Besonders dank der Hilfe von PHP Experten wie u.a. Pierre Joye hat sich Windows und besonders der IIS in den letzten Jahren zu einer sehr guten Alternative für PHP gewandelt. Aus meiner Sicht ein richtiger und vor allem wichtiger Schritt von Microsoft, den IIS zum Allrounder für serverseitige Webtechnologien wie PHP und ASP.NET zu werden. Daher möchte ich auch diesen Artikel dazu nutzen, hier kurz und bündig die wichtigsten Facts und Features für PHP unter Windows zu nennen:
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  • Jun
    30

    Zugegeben in letzter Zeit habe ich das Thema Windows Server etwas außen vor gelassen und das möchte ich ab diesem Artikel nun ändern! Macht ja auch Sinn, denn es gibt mittlerweile massenhaft Serverhoster die für relativ kleines Geld auch Windows Server im Portfolio haben. Daher richtet sich dieser Artikel auch an all diejenigen, welche bereits ihre Website auf Windows Server 2008 Webedition bzw. IIS betreiben.

    Ausgangssituation ist folgende: Eine Website soll auf eine neue URL umgebogen werden

    Unter Windows Server 2003 hätte der Admin noch Schaum vor den Mund bekommen. Heute und unter Windows Server 2008 lässt sich das relativ einfach bewerkstelligen – dank der IIS URL Rewrite 2.0 Erweiterung. Das Plugin ist im wahrsten Sinne Gold wert – zeigt es einem doch sehr deutlich auf, was dem IIS 7 doch noch immer fehlt. Per Regel wird definiert für welche Anfragen und unter welchen Umständen was getan werden soll (Abbruch der Anfrage oder Rewrite)

    Folgende Rewrite-Aktionen stehen mit der Erweiterung zur Verfügung:
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  • Apr
    7

    Standardmäßig kennt ispCP nach der Installation nur englisch. Jedoch gibt es bereits eine große Anzahl Sprachpakete die zum Download zur Verfügung stehen. Die Vorgehensweise ist folgende:

    • Download des Sprachpakets von der ispCP-Websiteauf Deinen Rechner
    • Logge Dich auf dem ispCP Webinterface auf Deinem Server ein
    • Navigiere zu “Settings –> Internationalizations” und lade dort das Sprachpaket wieder hoch
    • Wechsle in den Bereich “Settings –> General Setting” und ändere dort ganz unten im Abschnitt “other settings” den Wert für “Panel default language” auf deutsch
    • Zuletzt noch auf der Seite “General Informations –> Language” die standard Sprache auf Deutsch umstellen

    Nun hat man ein deutschsprachiges Webinterface für seinen Server – that´s it!

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